k3-film-festival_coming-2017.jpg

K3 Klagenfurt | 4.Juli 2014

Erstmals macht heuer das K3 Film Festival auch in Klagenfurt halt! In Anwesenheit von zahlreichen FilmemacherInnen wird am Freitag, dem 4. Juli im Volkskino der Kärntner Kurzfilmwettbewerb präsentiert. Schon K3-typisch wird es eine aufmunternde Durchmischung von Spiel- und Experimentalfilm sein, die den Zuschauern die Frische des kurzen Films nahe bringt.

Drei dieser Filme werden dann im September beim überregionalen Wettbewerb am K3 Film Festival in Villach auf Nominierungen aus Slowenien und Friaul-Julisch Venetien treffen. Aus den insgesamt 9 für das Finale in Villach ausgewählten Kurzfilmen wird einer davon mit dem 3X3 Short Film Award, dotiert mit € 1.500.-, ausgezeichnet. 2013 konnte diesen Preis Birgit Scholin mit „Family Portrait“ nach Kärnten holen.

Das K3 Film Festival sieht sich als internationales Festival im Dreiländereck Italien - Österreich - Slowenien, diesen reichen und historisch wertvollen Kulturkreis verpflichtet und bietet mit dem 3X3 Short Film Award innerhalb des Festivals eine spannende Einsicht in das Filmschaffen dieser Regionen.

Filmkultur hautnah erleben und hochleben lassen!

K3 Kärntner Kurzfilmwettbewerb
Freitag, 4. Juli 2014
Volkskino Klagenfurt

klagenfurt-kultur.jpgLogo_Jugendreferat.jpgoeh-klagenfurt.jpg


Programm

20.30 Uhr Kurzfilmprogramm 1
Gespräch mit den FilmemacherInnen
21:45 Uhr Kurzfilmprogramm 2
Gespräch mit den FilmemacherInnen
23:00 Uhr Verlautbarung der Juryentscheidung
Nominationsjury:
Gabriele Kranzelbinder (KGP film productions)
Lukas Maurer (Filmarchiv Austria, okto.tv)
Birgit Scholin (3X3 Preisträgerin 2013)

Eintritt
€ 4.- / € 2.-* pro Programm
* alle gültigen Volkskinoermäßigungen

Vorverkauf und Ticketreservierung
per Telefon: +43-463-319880
per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Kurzfilmprogramm 1

Dauer: rund 51 Minuten

1. Tea Time

Wilfried Pollan | DE 2013 | 7´41´´

Auf der Suche nach einem geheimnisvollen roten Buch verliert sich der betagte Bibliothekar Paul zunehmend in den Tiefen einer gigantischen Bibliothek. Die Grenzen zwischen Illusion und Wirklichkeit verschwimmen und nichts ist mehr so, wie es scheint.

 

2. Zeit(zu)leben

Stephan Kanduth | AT 2013/14 | 6´17´´

Kärnten und seine Schönheit in Zeitraffer festgehalten: Zeitraffer gewähren (mir) einen besonderen Einblick in Sachen die uns 24/7 umgeben. Obwohl ich Stunden damit verbringe, unsere Umgebung zu beobachten werden für mich im Zeitraffer immer wieder neue Sachen sichtbar die ich zuvor nicht wahrnehmen konnte.... Wie das Leben, sprich die Schönheit; die vor unseren Augen stattfindet-und das für einen Moment sichtbar machen-um sich der Schönheit bewusst zu werden. Das ist "zeit(zu)leben"

 

3. Time for $ale

Andreas Bitzan, Alexander Leitner | AT 2013 | 6´00´´

In unserem alltäglichen Sprachgebrauch ist Zeit etwas Greifbares. Man "nimmt" sich Zeit, sie kann "rasen" oder "still stehen" und natürlich kann man sie besitzen. Praktisch wäre doch, wenn man seine Zeit einfach verlängern könnte. Die Geschichte beschreibt das Leben eines einfachen Mannes der in einem kleinen Trödelladen eine tolle Entdeckung macht!

 

4. Traum(a)

Alexander Wijnants | AT 2014 | 18´36´´

Die filmische Arbeit behandelt das Thema der posttraumatischen Belastungsstörung, eine verzögerte Reaktion auf ein belastendes Ereignis außergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophalen Ausmaßes. Durch Freud und die Psychoanalyse avancierte das "Trauma" zu einem viel verwendeten und nicht mehr wegzudenkenden Begriff der Psychologie und anderen Sozialwissenschaften. Aber auch in der Alltagssprache findet dieses Wort immer mehr Verwendung.

 

5. Ikarus

Ina Loitzl | AT 2014 | 2´00´´

ikarus_ina-loitzl_k3.jpg

Ikarus und sein Vater Dädalus wurden von König Minos im Labyrinth des Minotauros auf Kreta gefangen gehalten. Da Minos die Seefahrt und das Land kontrollierte, erfand Dädalus Flügel für sich und seinen Sohn. Dazu baute er sich und Ikarus Flügel aus Federn und Wachs. Vor dem Start schärfte Dädalus Ikarus ein, nicht zu hoch und nicht zu tief zu fliegen, da sonst die Hitze der Sonne aber ebenso die Nässe des Meeres zum Absturz führen würden. Ikarus wurde aber übermütig und stieg so hoch hinauf, dass die Sonne das Wachs seiner Flügel schmolz, woraufhin sich die Federn lösten und er ins Meer stürzte.....

 

6. Petschsniggle

Maria Petschnig | AT/US/GR 2013 | 6´49´´

Petschsniggle_Petschsniggle.jpg

Für Petschsniggle engagierte die Künstlerin ihre eineiige Zwillingsschwester, um sie in bizarren Spielen, intimen Szenarios und undurchschaubaren kindlichen Interaktionen zu involvieren. Das Video wurde vorwiegend am Dachboden des Elternhauses in Österreich sowie in einem Ferienhaus in Griechenland gefilmt. Die ungelöste, traumartige Erzählstruktur, die schummrig beleuchteten Räume, und die unterschwellige psychologische Spannung geben dem Video eine surreale und beunruhigende Atmosphäre.

 

7. Der längste Kuss

Hubert Sielecki | AT 2014 | 4´30´´

kuss-h-sielecki_k3.jpg

Gerhard Rühm nahm eine Zeitungsmeldung über den "längsten Kuss der Welt" zum Anlass, diese als Musikstück im 4/4tel Takt vorzutragen. Es gibt Achtel- und Viertelnoten, sowie Pausen, Synkopen und Triolen. Gelesen hat er diesen Text speziell für diesen Film gemeinsam mit Monika Lichtenfeld im November 2011 in Wien. Jedes Wort wird anfangs einmal, zum Ende des Textes hin bis zu siebenmal wiederholt. Im Film lasse ich diesen Text von 4 Frauen, 4 Männern eines Krankenhaus-Personals rezitieren und stelle diese 8 Personen aus Kostengründen selber dar.

 


Kurzfilmprogramm 2

Dauer: rund 59 Minuten

1. Erlösung

Mark Gerstorfer, Tanja Kuschej | AT 2014 | 27´00´´

Als postpubertäres Interludium dreier junger Erwachsener skizziert Erlösung das Ödland der Zeitverschwendung (…) Dabei ist die filmische Dokumentation ein sich stets steigernder selbstzerstörerischer Prozess, welcher schildert, wie den Protagonist/innen die Umstände schließlich entgleiten. (Produktionsmitteilung) Ein Alltag mit Tendenz zum Morbiden: Selbstmordfaszination, Mutproben, Drogenkonsum. Über die selbst gefilmten Videobilder seiner Protagonist/innen gewährt Mark Gerstorfer Einblick in deren Drift zwischen Nonsens, Disco und zunehmender Fatalität. Was außerhalb des subjektiven Kamerablicks passiert, bleibt ausgespart, ein konventioneller Überblick konsequent verweigert. Ein Tagebuch der Destruktion, authentisch ob seiner hypnotischen Rohheit.

 

2. edited coincidences videos 2010-2013

Stephan Schwarz, Erika Eisenhut | AT 2010-2013 | 4´32´´

Sammeln von zufälligen Begegnungen bei unserer Bewegung durch die Welt. Im Detail und beim Individuum werden die Nuancen der Gesellschaft sichtbar. Diese Geschichten tendieren erst durch die - in Zukunft vielleicht immer radikaler werdende - Verdichtung ihrer Einzelteile zu einer größeren Erzählung.

 

3. River Plate

Josef Dabernig | AT 2013 | 16´00´´

River Plate übersetzt die sprichwörtliche Strandung einer Personengruppe in die filmische Form. Wasser, Felsen, Beton und Schotter bilden den Rahmen, wo sich Erholung an den Untiefen visueller Anachronismen reibt

 

4. Die Arbeit / Balance

Markus Guschelbauer | AT 2011 | 3´25´´

Das Video "die Arbeit / Balance" zeigt das Entstehen einer fragilen Skulptur, und den Versuch, den Moment des Gleichgewichts zu finden und ihn zu halten.

 

5. Ansichten

Laurien Bachmann | DE 2013 | 4´10´´

Ansichtskarten dienen der illustrierten Kontaktaufnahme, können auch als persönliche Andenken verwendet werden, unterliegen letztendlich aber immer bestimmten, allgemein gültigen Normen.

Reale Ansichtskarten bilden auch die Basis für die Videos „Ansichten“ – allerdings wurden in die Motive die individuellen Erinnerungen der Künstlerin an die jeweiligen Orte eingefügt. So entstehen zwischen den ausgewählten Orten und Handlungen Spannungsfelder, aus klischeehaften Standbildern werden absurde Aktionsräume.

 

6. Dr. Feelbetter

Niki Meixner | AT 2014 | 4´01´´

dr-feelbetter_niki-meixner_2-k3.jpg

"I say he"
– fuzzmann and the singing rebels inszeniert von Niki Meixner.